WeinWissen

Unser WeinWissen ist ein kleines Lexikon des “Winzerlateins”. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen. Wenn Sie nach einem bestimmten Begriff suchen, können Sie hier den Anfangsbuchstaben Ihres Suchbegriffs auswählen.
Ihr Begriff ist nicht dabei? Schreiben Sie uns doch eine e-Mail an weinwissen@lutz-weine.de und verraten Sie uns, welches Fachwort Sie schon immer gerne erklärt haben wollten.

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Barriquelagerung

Beim Barriqueausbau dagegen, wird der Wein in kleinen 225 Liter Fässern aus frischem Eichenholz gelagert. Dabei löst der Weinalkohol Tannine aus dem Holz, die zusammen mit den Duft- und Geschmacksstoffen des Holzes Zimt- oder Vanillenoten erzeugen und sich mit den natürlichen Fruchtaromen des Weines verbinden und sie ergänzen.
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Cuvée

Die Verwirrung beginnt bereits mit der Bezeichnung: heißt es das oder die Cuvée? Weder in der Dudenausgabe aus dem Jahr 2000 noch im Brockhaus Weinlexikon ist das Geschlecht des Wortes angegeben. In dem Buch „Königliches Wein- Lexikon“ dreier pfälzischer Weinköniginnen, ist von der Cuvée die Rede und auch bei Wikipedia ist die Cuvée eine weibliche Angelegenheit. Trotzdem hat sich im Sprachgebrauch und auch in unseren Köpfen hartnäckig das Cuvée eingenistet.
Also, die Cuvée ist ein Verschnitt von verschiedenen Rebsorten, Jahrgängen oder Weinbergslagen. Meist strebt der Winzer eine Kombination aus farbintensiven, körperreichen Weinen mit fruchtigen, leichteren Sorten an, die sich dann zu einem fein abgestimmten Ganzen verbinden. Es geht also nicht um das einfache Mischen von Wein, sondern es wird mit Können, Feingefühl und Erfahrung ein ganz eigenes Produkt erzeugt.
Das deutsche Weingesetz schreibt vor, dass Rotwein-Cuvées ausschließlich aus roten Rebsorten und Weißwein-Cuvées nur aus weißen Rebsorten kombiniert werden dürfen. Mit einer Cuvée kann der Winzer sein Können und auch seine ihm eigene Philosphie in die Flasche zaubern und der Weintrinker erfreut sich dann an einem individuellen, charaktervollen Tropfen!
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Holzfasslagerung

Die Holzfasslagerung oder der Holzfassausbau hochwertiger Weine erfolgt in großen Holzfässern aus Eichen- oder Kastanienholz. Durch die Poren des Holzes ist ein minimaler Luftaustausch möglich und dieser Sauerstoff sorgt einerseits für einen Abbau des Alkohlgehaltes und macht außerdem den Wein harmonischer und runder. Duft- und Geschmacksstoffe des Holzes werden nicht auf den Wein übertragen! Unsere Holzfässer fassen zwischen 1200 und 2400 Liter, sind aus Eichen- bzw. aus Kastanienholz und zwischen 120 und 50 Jahre alt.
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Weißherbst

Das deutsche Weingesetz schreibt vor, dass Weißherbst immer ein sortenreiner Qualitätswein sein muss, bei uns in der Pfalz sind dafür ausschließlich die Rotweinsorten Portugieser und Spätburgunder zugelassen. Seinen zarten Rosaton erhält der Weißherbst durch die behutsame Pressung der roten Trauben direkt nach der Lese, so dass wenig Farb- und Gerbstoffe in den Most gelangen. Der Weißherbst ähnelt also in Herstellung und Geschmack den Weißweinen.
Nicht verwechseln darf man ihn mit Roséweinen, die international aus verschiedenen Traubensorten gemischt werden dürfen, in der EU seit dem neuen Weingesetz sogar aus Rot- und Weißweinen! Außerdem darf sich schon ein einfacher Tafelwein Rosé nennen.
Die Bezeichnung Weißherbst garantiert also ein Spitzenprodukt deutscher Herkunft und steht für einen erfrischenden Durstlöscher bei sommerlichen Temperaturen!
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